So nachhaltig ist der EQC.

Das Bild zeigt den Mercedes-Benz EQC in Heckansicht.

So nachhaltig ist der EQC.

Im Zuge der „Ambition 2039“ verfolgt Mercedes-Benz für seine Pkw das Ziel, bis zu diesem Datum eine CO₂-neutrale Neuwagen-Flotte anzubieten. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist der Mercedes-Benz 360°-Umweltcheck, den der EQC 400 4MATIC als erstes Fahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ erfolgreich bestanden hat. Dabei handelt es sich um eine umfassende Ökobilanz, bei der die Umweltwirkungen über den gesamten Lebenszyklus, also von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und Nutzung (hier über eine Fahrstrecke von 200.000 Kilometern) bis hin zur Verwertung, im Detail untersucht werden. Mercedes-Benz führt diesen sogenannten Umweltcheck als erster Automobilhersteller bereits seit 2005 regelmässig durch. Dem Verfahren liegt die internationale ISO-Norm 14040 zugrunde und das Ergebnis wird zusätzlich extern vom TÜV Süd in einem aufwendigen Verfahren überprüft und schafft somit maximale Transparenz,
Dabei kommen dem EQC 400 4MATIC das dauerhaft lokal emissionsfreie Fahren und die hohe Effizienz des elektrischen Antriebsstrangs zugute. Elektrofahrzeuge können die in der Produktion zunächst oft höheren CO₂-Emissionen im anschliessenden Fahrbetrieb je nach Stromquelle kompensieren. Werden Elektrofahrzeuge nur mit regenerativen Energien betrieben, schrumpfen die CO₂-Emissionen über den Lebenszyklus betrachtet um bis zu 70 Prozent gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Unser Ziel für 2022: CO₂-Neutralität ab Werk.

Das Motiv zeigt den Mercedes-Benz EQC in einer Seitenansicht.

Unser Ziel für 2022: CO₂-Neutralität ab Werk.

Unter ansonsten gleichen Voraussetzungen entsteht bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen im Vergleich zur Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor mehr CO₂, weil insbesondere zur Batteriezellenproduktion viel Energie benötigt wird. Umso wichtiger ist daher perspektivisch der Bezug von CO₂-neutraler Energie für die Produktion, was Mercedes-Benz für alle europäischen Werke bereits ab 2022 anstrebt. Ein Schritt auf diesem Weg ist, „grünen“ Strom aus heimischen Windparks unter anderem für die Produktion des EQC im Mercedes-Benz Werk Bremen sowie für die Batterieproduktion am Standort der Deutschen ACCUMOTIVE im sächsischen Kamenz einzusetzen.
In der Nutzungsphase kann auch der Fahrer bereits heute unmittelbar beeinflussen, wie die Umweltbilanz seines Elektrofahrzeugs aussieht – je nachdem, welchen Strom er tankt. Entsprechend fällt die Umweltbilanz, insbesondere die CO₂-Bilanz bei einer konkreten Betrachtung des gesamten Lebenszyklus des Mercedes-Benz EQC mit einer Laufleistung von 200.000 Kilometern aus. Mit der Nutzung sauberen Stroms zum Laden der Batterien kann beim EQC der CO₂-Fussabdruck nahezu halbiert werden.

Die Werkstoffzusammensetzung des EQC.

Das Bild zeigt das Interieur des Mercedes-Benz EQC.

Die Werkstoffzusammensetzung des EQC.

Das Leergewicht des EQC 400 4MATIC beträgt 2.420 Kilogramm. Der grösste Anteil entfällt mit 39 Prozent auf Stahl und Eisenwerkstoffe, gefolgt von Leichtmetallen (23 Prozent) und Polymerwerkstoffen, also Kunststoffen (18 Prozent).

Schon heute wird der Einsatz von ressourcenschonenden Materialien wie Kunststoffrezyklate und nachwachsende Rohstoffe in den Fahrzeugen kontinuierlich erweitert. So besteht der neu für den EQC entwickelte, hochwertige Sitzbezugsstoff „Response“ zu 100 Prozent aus recycelten PET-Flaschen. Zudem werden Kunststoffrezyklate auch in der Verkleidung der Ersatzradmulde oder den Abdeckungen der Motorraumunterseite verwendet. Nachwachsende Rohstoffe wie zum Beispiel Kenaf, Wolle und Papier kommen ebenfalls zum Einsatz. Die Fasern der Kenaf-Pflanze werden z.B. in der Laderaumverkleidung und Papier als Papierwabenkern im Ladeboden eingesetzt.
Beim neuen EQC werden insgesamt 100 Bauteile zuzüglich Kleinteile wie Druckknöpfe, Kunststoffmuttern und Leitungsbefestiger mit einem Gesamtgewicht von 55,7 Kilogramm anteilig aus ressourcenschonenden Materialien hergestellt.

Zweites Leben der Hochvoltbatterien.

Das Motiv zeigt den Mercedes-Benz EQC in Heckansicht mit einer Ladesäule in urbaner Umgebung.

Zweites Leben der Hochvoltbatterien.

Mercedes-Benz beteiligt sich aktiv an Erforschung und Entwicklung neuer Recyclingtechnologien zur Sicherung des zukünftigen Rohstoffbedarfes für die Elektromobilität. Erkenntnisse zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien wurden bereits in verschiedenen Forschungsprojekten und in Zusammenarbeit mit Lieferanten und Entsorgungspartnern gesammelt. Das stoffliche Recycling der verwendeten Rohstoffe wie Lithium, Nickel, Platin, Kobalt und seltenen Erden steht dabei im Fokus der Betrachtung und beginnt bereits bei der Konzeption der Bauteile. Für den Recyclingprozess der Batterie hat Mercedes-Benz vier Stufen definiert und entsprechende Prozesse entwickelt: ReUse (langfristige Wiederverwendung der Batterie, beispielsweise für stationäre Energiespeicher), RePair (Reparaturarbeiten an der Batterie), ReManufacturing (Zerlegung und Neuaufbau der Batterie) sowie ReMat (Recycling und Wiedergewinnung der Inhaltsstoffe).

Besonders auf ReUse hat sich Daimler mit der Gründung der 100-prozentigen Tochter Mercedes‑Benz Energy GmbH in Form von stationären Energiespeichern fokussiert: Denn der Lebenszyklus einer Plug-in- oder E-Fahrzeug-Batterie muss nicht mit dem Automobilbetrieb enden, sie lassen sich für stationäre Batteriespeicher weiterverwenden. Bei dieser Anwendung kommt es auf geringe Leistungsverluste nicht an, sodass ein wirtschaftlicher Betrieb im stationären Bereich für schätzungsweise mindestens zehn weitere Jahre möglich ist. Durch die Weiterverwendung der Lithium-Ionen-Module lässt sich deren wirtschaftliche Nutzung also quasi verdoppeln.

EQC, 408 PS (300 kW), 26,3 kWh/100 km (Benzinäquivalent: 2,9 l/100 km), 0 g CO2/km, CO2-Emissionen aus Treibstoff- und/oder Strombereitstellung: 34 g/km, Energieeffizienz-Kategorie: A.<p>Die angegebenen Werte wurden nach der Messmethode 715/2007/EWG in der gegenwärtig gültigen Fassung ermittelt. Es handelt sich um NEFZ-Verbrauchswerte nach der Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Je nach Fahrweise, Strassen- und Verkehrsverhältnissen, Umwelteinflüssen und Fahrzeugzustand können sich in der Praxis Verbrauchswerte und Reichweite ergeben, die von den angegebenen Werten abweichen. Diese Werte sollten daher nur zu Vergleichszwecken verwendet werden. CO<sub>2</sub>&nbsp;ist das für die Erderwärmung hauptverantwortliche Treibhausgas; die mittlere CO<sub>2</sub>-Emission aller (markenübergreifend) angebotenen Fahrzeugtypen beträgt 174 g/km für das Jahr 2020. Die Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen.</p>