Tausende Wissenschaftlerinnen und Ingenieure forschen bei Mercedes-Benz weltweit am Auto der Zukunft. Werfen Sie hier einen kleinen Blick ins grosse Labor für Innovationen, die vielleicht schon bald in Ihrem Fahrzeug mit Stern Einzug halten.

6. Dezember 2024

Pioniergeist ist seit bald 140 Jahren Teil der DNA von Mercedes-Benz. Als Erfinder des Automobils und technologischer Vorreiter hat das Unternehmen die Weiterentwicklung der individuellen Mobilität mit vielen Innovationen geprägt. Rund um den Globus halten Tausende Expertinnen und Experten aus diversen Wissenschaftsfeldern diesen Pioniergeist am Leben. Werfen wir einen Blick ins «Zukunftslabor» von Mercedes-Benz – unter dem Motto:

 

Was wäre, wenn …

Sie sind mit 5 Mikrometern deutlich dünner als ein menschliches Haar, wiegen nur 50 Gramm pro Quadratmeter und stecken voller Energie. Mercedes-Benz forscht an neuartigen Solarmodulen, die nahtlos auf der Karosserie von Elektrofahrzeugen angebracht werden könnten. Die hocheffizienten Solarzellen haben einen Wirkungsgrad von 20 Prozent und könnten in Zentraleuropa auf der Oberfläche eines mittleren SUV unter Idealbedingungen Energie für bis zu 12 000 Kilometer Fahrt im Jahr produzieren. 

Ein Fokus der Forschung von Mercedes-Benz liegt auf dem Ersatz von Materialien, die auf Erdöl oder tierischen Produkten basieren. So entsteht zum Beispiel aus Altreifen Pyrolyse-Öl und aus Landwirtschaftsabfällen Biomethan, die danach zu einer innovativen Materialkombination weiterverarbeitet werden. Diese ist nicht nur strukturell wie Echtleder aufgebaut, sondern kann auch wie Echtleder in Nachgerbe-Prozessen weiterverarbeitet werden. Dadurch verfügt sie über die gleiche hochwertige Optik und Haptik sowie über natürliche Alterungseigenschaften.

Wer elektrisch fährt, kann grundsätzlich 98 Prozent aller Bremssituationen durch Rekuperieren bewältigen. Dennoch brauchen Autos natürlich auch künftig zuverlässige mechanische Bremsen. Diese könnten aber leiser und viel nachhaltiger sein. Mercedes-Benz forscht an einer Bremse, die nicht mehr klassisch im Rad sitzt, sondern in die Elektromotor-Getriebe-Einheit integriert ist. Nach aktuellem Forschungsstand verschleisst sie kaum, rostet nicht und ist nahezu wartungsfrei. Und: Bei dieser Bremse würden keine Feinstaubemissionen mehr in die Umwelt gelangen.

Mercedes-Benz setzt sich intensiv mit Mixed Reality (MR) auseinander. Diese revolutionäre Technologie kann vielseitig eingesetzt werden – von der Forschung über die Entwicklung bis hin zum Kundenerlebnis. So hat Mercedes-Benz etwa einen MR-Konfigurator entwickelt. Dieser ermöglicht es, dass Ingenieure und Designerinnen mit MR-Brillen über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg simultan an den gleichen virtuellen Fahrzeugen arbeiten können. Er erlaubt es zudem den Kundinnen und Kunden, ihr Traumauto künftig von zu Hause aus in Echtzeit virtuell und interaktiv zu erleben und individuell anzupassen.

Der nächste Schritt in Sachen Elektromobilität ist für Mercedes-Benz geprägt vom Thema Effizienz – und zwar auf verschiedenen Ebenen. Das Ziel der Forschenden und Ingenieure: ein Kompaktwagen mit einer Reichweite von mehr als 750 Kilometern, einem Wirkungsgrad auf der Langstrecke von 93 Prozent von der Batterie bis zum Rad und Nachladen für bis zu 300 Kilometer innerhalb von gerade einmal 10 Minuten. So wird nicht nur das E-Auto effizienter, auch Fahrerinnen und Fahrer gewinnen wertvolle Zeit. Und das Beste: Dieses E-Auto ist keine Zukunftsmusik mehr. Es hört auf den Namen Mercedes-Benz CLA.

Städte im Jahr 2040

Mercedes-Benz forscht nicht nur am Auto der Zukunft, sondern interessiert sich auch dafür, in welcher Umgebung dieses unterwegs sein wird. Auf Basis eines vielfältigen Wissensaustauschs haben Futuristinnen und Futuristen von Mercedes-Benz Zukunftsbilder der Städte London, Los Angeles und Shenzhen in den Jahren 2040+ entwickelt. Diese zeigen exemplarisch, wie sich urbane Metropolen in Europa, den USA und China durch die Digitalisierung und den Klimawandel verändern könnten. 

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