Die Schweiz ist Spitzenklasse. In kaum einem anderen Land der Welt verkauft Mercedes-Benz mehr 4MATIC-Modelle. Der Anteil der Allradfahrzeuge liegt hierzulande bei fast 90 Prozent. Die Gründe liegen auf der Hand: Topografie, Witterung, Sicherheit.

 

31. Januar 2025
 

Verschneite Strassen werden heutzutage – zumindest im Flachland – zunehmend seltener. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen können Winterfahrten auch heute noch zur Schleuderpartie werden. Zudem besteht die Schweiz zu 60 Prozent aus Hügeln und Bergen. Daher ist froh, wer ein Auto mit ABS, ESP und natürlich Allradantrieb hat. Rund 50 Prozent der hierzulande jährlich zugelassenen Personenwagen verfügen über einen solchen. Bei Autos der Marke Mercedes-Benz sind es gar beinahe 90 Prozent.

 

So funktionierts

Das Prinzip von 4MATIC ist einfach erklärt: Bei nasser oder rutschiger Fahrbahn werden die Vorder- und die Hinterachse gemeinsam angetrieben, bei normalen Strassenverhältnissen leitet das System den Schub automatisch an die Hauptantriebsachse. Das Konzept ist bis heute gleich geblieben, nur die Technik wurde stets verfeinert.

Auch elektrisch ein Gewinn

Was sich in Autos mit Verbrennungsmotor bewährt, hat natürlich auch in Elektrofahrzeugen seinen Platz. Dort sorgt 4MATIC dafür, dass die im E-Auto typischerweise sekundenschnell verfügbare Leistung auf alle vier Räder verteilt und damit – auch in anspruchsvollem Terrain – effizient genutzt wird. Verbesserte Traktion und Stabilität reduzieren das Unfallrisiko bei schwierigen Fahrbedingungen. Mercedes-Benz bietet daher alle seine vollelektrischen Personenwagen auch mit Allradantrieb an.

 

G-Klasse mit Allrad 2.0

Mehr noch: Die elektrische G-Klasse verfügt an jedem Rad über einen individuell ansteuerbaren Elektromotor, was sowohl auf als auch abseits der Strasse einzigartige Fahreigenschaften ermöglicht. So können Fahrerinnen und Fahrer die elektrische G-Klasse zum Beispiel mit dem so genannten G-TURN beinahe auf der Stelle drehen.

Ein Stück der DNA

Schon mit der Einführung der G-Klasse im Jahr 1979 bewies Mercedes-Benz Allradkompetenz. Der erste zivile Geländewagen von Mercedes-Benz kam vor allem in alpinen Gebieten zum Einsatz und wurde unter anderem im Forstbetrieb eingesetzt. Die Entwicklung der ersten Allradfahrzeuge lag damals aber schon Jahrzehnte zurück. 1938 war mit dem Mercedes-Benz G 5 ein «Kolonial- und Jagdwagen» mit Allradantrieb und zuschaltbarer Vierradlenkung vorgestellt worden. Und 1907 war mit dem Dernburg-Wagen ein PKW auf Basis eines LKWs für den Staatssekretär in der damals deutschen Kolonie Namibia entwickelt worden.

Warum wir Schweizer 4MATIC so lieben

Von der Wüste Afrikas in die alpinen Gebiete der Schweiz: Als das 4MATIC-System 1987 zum ersten Mal in einer E-Klasse vorfuhr, eroberte das Allradsystem die Herzen der Schweizer. Damit war die Zeit vorbei, in der man im Winter Sandsäcke in den Kofferraum legen musste und Schneeketten oft das einzige Hilfsmittel waren, um vorwärts zu kommen. Ob Traktion im Schnee, Stabilität im Regen oder kraftvoller Antrieb auf trockener Strasse: Mit 4MATIC bietet Mercedes-Benz einen komfortablen und wirkungsvollen Allradantrieb, der einen sicher durch alle Witterungsverhältnisse der Schweiz bringt.

Weitere Artikel

Das könnte Sie auch interessieren.