Sie verbringen Tage und Nächte auf der Strasse. Zeit und Kilometer ziehen vorbei wie im Flug. Sie sind immer unterwegs – ob beruflich oder privat. Sie kennen jede Raststätte, jeden Schleichweg, jeden Geheimtipp: Vielfahrer. Und wir kennen ihre Tipps für lange Fahrten.

 

5. Juni 2024

 

Als Bertha Benz 1888 mit ihrer Fernfahrt von Mannheim nach Pforzheim (108 Kilometer) die erste Langstrecke mit einem Automobil unter die Räder des Benz Patent-Motorwagens Nummer 3 brachte, legte sie nicht nur den Grundstein zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens ihres Mannes. Sie wurde gleichzeitig zur Mutter aller Langstreckenfahrer. Drei Tage war sie unterwegs – und hatte sich sicher gut vorbereitet. Seitdem hat sich viel getan. Dutzende digitale Helfer sorgen dafür, dass auch Fern- und Vielfahrer auf ihre Kosten kommen. Worauf Vielfahrer heutzutage achten sollten, um ihr Ziel entspannt zu erreichen, erfahren Sie hier. 

 

> Fahrzeugwahl

> Vor der Fahrt

> Während der Fahrt

> Nach der Fahrt

 

Fahrzeugwahl

1 – Den richtigen Partner wählen

Das richtige Fahrzeug ist die halbe Miete für Vielfahrer. Geräuschkulisse, Laufruhe, Übersicht und technische Helfer machen den entscheidenden Unterschied. Grundsätzlich steht Vielfahrern eine Vielzahl von Modellen zur Auswahl, die ihren besonderen Bedürfnissen entgegenkommen. Von kompakten Limousinen bis hin zu geräumigen SUVs, von reichweitenstarken Dieselfahrzeugen bis zu leistungsstarken E-Autos, von diversen Komfortfunktionen bis zu umfangreichen Sicherheitsfeatures – es ist für alle Langstreckenannehmlichkeiten gesorgt.

 

Egal, ob Sie eine Flotte zusammenstellen oder für sich selbst ein Fahrzeug für Langstrecken suchen, stellen Sie sich folgende Fragen: Für wen ist das Auto gedacht? Wie viel Platz ist nötig? Sind Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen? Wie genau sehen die gängigen Streckenprofile aus? Welche klimatischen Bedingungen gibt es zu beachten? Welche Sicherheitsassistenten sind für lange Fahrten unabdingbar und welche können eine zusätzliche Hilfe sein? Und nicht zuletzt: Welche Komfortfunktionen sorgen dafür, dass lange Fahrten besonders bequem und sicher vonstattengehen?

 

Der Vielfahrertipp 

Sparen Sie nicht an der falschen Stelle: Je leiser der Motor, desto entspannter kommen Sie ans Ziel (insbesondere vollelektrische Modelle vollbringen da Wunder). Und auch ein Fahrersitz mit Massagefunktion ist auf langen Strecken nicht nur Luxus, sondern vor allem ein Investment in Ihre Gesundheit. Last but not least und für alle Nachtfahrer ein grosses Plus: Das Digital Light Paket mit Projektionsfunktion taucht das Dunkel an genau den richtigen Stellen in taghelles Licht.

Vor der Fahrt

2 – Der Tag davor 

Bevor die lange Fahrt beginnt, heisst es, sich gut vorzubereiten. Das bedeutet vor allem, dass Sie Ihr Ziel kennen und ausgeruht an den Start gehen. Bedenken Sie die Stosszeiten im Berufsverkehr. Früh aufstehen lohnt sich. Und sorgen Sie für einen ausreichenden Vorrat an Wasser. Denn dann fällt auch zwangsläufig Folgendes nicht schwer: Pausen machen.

 

Profis planen für lange Touren von vornherein ausreichend Zeit ein. Wer zu knapp kalkuliert, gerät schon bei kleinen Fahrplanänderungen durch Staus oder Unfallgeschehen auf der Strecke unter Druck – und Hektik ist besonders im Strassenverkehr ein schlechter Berater. Rechnen Sie stattdessen grosszügig und planen Sie spätestens alle drei Stunden eine Pause ein. Wenn Sie ein Elektrofahrzeug fahren, lassen sich diese Unterbrechungen prima mit einem Ladestopp verbinden. So können Sie und Ihr Mercedes-Benz frische Energie tanken.

 

Der Vielfahrertipp 

Senden Sie die Ankunftsadresse vorab vom Handy aus an Ihr Mercedes-Benz Navigationssystem. Das weiss: Viele Wege führen nach Rom. Und das System kennt diese nicht nur alle, sondern weiss auch zu jeder Tages- und Nachtzeit, welcher davon der schnellste ist! E-Automobilisten sei die Navigation mit Electric Intelligence ans Herz gelegt, die automatisch Ladestopps in ihre Routenführung integriert.

Während der Fahrt

3 – Entspannt unterwegs sein 

Während der Fahrt übernehmen heute moderne Technologien einen guten Teil der Arbeit. Sie sorgen für den nötigen Überblick, warnen bei Gefahrensituationen und greifen im Notfall auch ein. Spurhalte-Assistent, Abstandshalte-Assistent mit Tempomat und Verkehrszeichen-Assistent sind dafür gemacht, Fahrern ein angenehmes und sicheres Fahrerlebnis zu bescheren. Was Ihnen aber kein Assistenzsystem abnehmen kann, ist die korrekte Sitzeinstellung. Dabei ist diese unter Umständen das A und O für Langstreckenfahrer, wenn sie am Ziel nicht mit «Aua» und «Oh weh» ankommen möchten. Deshalb: Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug über ergonomische Sitze verfügt, und stellen Sie die Sitzposition gewissenhaft ein. So vermeiden Sie Nacken-, Rücken- und Beinschmerzen. In den Pausen helfen Ihnen Lockerungsübungen und die Bewegung Ihrer Muskulatur dabei, sich wieder locker zu machen.

 

Apropos locker machen: Sollten Sie unterwegs doch in einen Stau geraten, bleiben Sie ruhig und regen Sie sich nicht auf. Sie können es ohnehin nicht ändern. Informieren Sie proaktiv Ihren Kunden oder Geschäftspartner und hören Sie zur Entspannung ein Hörbuch oder Ihre Lieblingsplaylist.

 

Der Vielfahrertipp 

• Sitzhöhe: Ihre Augen blicken etwa auf halber Höhe durch die Windschutzscheibe.

• Sitzfläche: Die Sitzfläche endet einige Zentimeter vor den Kniekehlen und schnürt die Oberschenkel nicht ab. 

• Abstand zu den Pedalen: Ihre Knie sollen beim Durchtreten von Kupplung oder Bremse nicht durchgestreckt sein.

• Abstand zum Lenkrad: Der Oberkörper ist 25 bis 30 Zentimeter vom Lenkrad entfernt.

• Handhaltung: Die Hände umfassen das Lenkrad auf 9 und 15 Uhr. 

• Kopfstütze: Die Kopfstütze ist bis zur Kopfoberkante hochgeschoben. 

 

Gut zu wissen: Mercedes-Benz bietet das auch automatisiert an! Einfach einstellen und der Sitz wird entsprechend positioniert.

Nach der Fahrt

4 – Nach der Fahrt ist vor der Fahrt 

Fahrzeuge, die viel bewegt werden, benötigen auch besondere Zuwendung. Denn intensive Nutzung bedeutet auch überdurchschnittlicher Verschleiss. Das gilt besonders für die Wintermonate: Salz und Verschmutzungen sollten Sie regelmässig zu Leibe rücken, um den Lack zu schützen und Korrosion zu vermeiden. Entsprechende Wachse und Versiegelungen tragen ergänzend dazu bei, den Lack vor Umwelteinflüssen zu schützen. Regelmässige Öl- und Filterwechsel sind ganzjährig wärmstens zu empfehlen, auch die Klimaanlage möchte dabei nicht vernachlässigt werden. Denn abgesehen vom äusseren Zustand Ihres vierrädrigen Begleiters ist ein angenehmes Raumklima für eine entspannte Langstreckenfahrt besonders wichtig. Dazu gehört auch, die Windschutzscheibe ab und zu von innen zu reinigen, da sie durch Ausdünstungen von Mensch und Auto mit der Zeit milchig wird.

 

Der Vielfahrertipp 

Gönnen Sie Ihrem Mercedes-Benz immer mal wieder eine Extraportion Pflege. Schweizweit bieten die Mercedes-Benz Händler verschiedene Services an, für die ganz bequem online Termine buchbar sind.

Weitere Artikel

Das könnte Sie auch interessieren