Wer Elektroautos mit Verbrennermodellen vergleicht, merkt: Erstere müssen in der Anschaffung keineswegs teurer sein, sofern man Modelle mit gleicher Leistung gegenüberstellt. Das gilt zum Beispiel für den vollelektrischen EQA von Mercedes-Benz und dessen Schwestermodell GLA mit Benzin- oder Dieselmotor. Ein Blick auf die Betriebskosten ist ebenfalls interessant. Wer sein E-Auto zu Hause an einer Wallbox lädt, bezahlt in der Schweiz aktuell durchschnittlich knapp 30 Rappen pro Kilowattstunde Strom. Auf 10 000 Kilometer hochgerechnet, ist die elektrische Fahrt weniger als halb so teuer wie jene mit einem vergleichbaren Verbrenner. Schliesslich sind da noch die Werkstattkosten. Nicht nur das Motorenöl schlägt beim Verbrenner zu Buche. Generell verfügt er über mehr Verschleissteile, die es zu warten gilt. Gemäss einer Untersuchung von Energie Schweiz fallen die Servicekosten bei E-Autos zwischen 20 und 40 Prozent tiefer aus als bei Verbrennern.
Die Umweltbilanz eines Autos setzt sich aus drei Faktoren zusammen: Herstellung, Nutzung und Recycling. Bei der Produktion und beim Recycling von E-Autos liegt auf der Batterie ein besonderes Augenmerk. Mercedes-Benz nutzt für sie nur Rohstoffe aus auditierten Quellen und reduziert die verbauten Mengen kontinuierlich. Sind Batterien für den Einsatz im Auto mit Stern nicht mehr geeignet, bekommen sie ein sogenanntes Second Life – etwa als stationäre Energiespeicher für Solarstrom. Und in seiner Recyclingfabrik im süddeutschen Kuppenheim erzielt Mercedes-Benz eine Rückgewinnungsquote von mehr als 96 Prozent. Entscheidend ist auch die Nutzung von erneuerbarer Energie für den Betrieb eines Elektroautos. Gerade in der Schweiz kommen E-Autos dank der CO₂-armen Stromversorgung auf eine sehr gute Bilanz. Und: Wer mit Mercedes me Charge lädt, kann sicher sein, dass die bezogene Strommenge wieder durch Grünstrom ersetzt wird.
Mobilität braucht Energie – im Idealfall möglichst wenig. Wer elektrisch fährt, spart bei jeder Bremsung Strom bzw. gewinnt ihn zurück, um noch weiter fahren zu können. Das Zauberwort heisst: Rekuperation. Wenn die Fahrerin oder der Fahrer den Fuss vom Gaspedal nimmt, arbeitet der Elektromotor wie ein Generator und gewinnt Energie, während das Auto allmählich an Fahrt verliert. Diese Energie fliesst zurück in die Batterie und vergrössert die Reichweite. Über die Schaltwippen am Lenkrad lassen sich bei E-Autos von Mercedes-Benz vier Rekuperationsstufen anwählen – je nachdem, wie stark das automatische Entschleunigen sein soll. Mit etwas Übung gelingt es einem, das Fahrzeug nur mit einem Pedal zu be- und entschleunigen und so den Einsatz der Bremse markant zu reduzieren. Tests haben gezeigt, dass im E-Auto grundsätzlich 98 Prozent aller Bremssituationen durch Rekuperation bewältigt werden können.
Wer einmal elektrisch gefahren ist, wird zwei Dinge nicht mehr missen wollen. Das erste ist die Möglichkeit, auf Fussdruck umgehend und ohne Verzögerung beschleunigen zu können. Das bringt nicht nur Fahrspass, sondern erhöht auch die Sicherheit bei Überholmanövern. Das zweite ist die Ruhe, die man während der Fahrt im Innern eines E-Autos geniesst und dank der man entsprechend entspannt am Ziel ankommt. Wem das zu leise ist, der kann bei gewissen Modellen von Mercedes-Benz aus verschiedenen eigens entwickelten Fahrsounds wählen, die im Innern erklingen. Und natürlich erzeugen E-Autos bei geringem Tempo einen Aussensound, damit Fussgänger sie besser wahrnehmen.
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