Lange Autofahrten mit dem Nachwuchs? Schwierig. Besonders für die Nerven der Eltern. Wir haben Tipps für entspannte Autoreisen mit Kindern für Sie zusammengestellt – und sie unterwegs ins Tessin in einem E-Klasse T-Modell gleich ausprobiert.

 

1. Juni 2024

 

Mit zwei Kindern (9 und 12) und einem Teenager (15) eingepfercht in einem Auto, ich am Steuer: für mich bisher Stress pur. Für lange Fahrten allein mit meinen Kindern ist deshalb meistens der Zug das Fortbewegungsmittel der Wahl. Anders sieht es dieses Mal aus: Für unseren Weekend-Trip ins Tessin steht uns ein Kombi von Mercedes-Benz zur Verfügung. Diese Chance lassen wir uns nicht entgehen. Zur Vorbereitung werfe ich einige Tage vor der Fahrt einen Blick in die Trickkiste von Desirée und Nina. Die beiden Mütter arbeiten bei Mercedes-Benz und geben mir ihre Tipps für eine angenehme Autofahrt mit.

 

Tipp 1: Lass die Kinder mitbestimmen
Wer sitzt wo und für wie lange? Wer bestimmt, welche Musik läuft? Welche Route fahren wir und wo legen wir einen Halt ein? Grössere Kinder wollen mitreden. Und Eltern tun gut daran, diese Punkte vor der Abfahrt zu klären, um Streitigkeiten im Auto zu vermeiden. Die Hinfahrt über den San Bernardino passt für alle. Wir einigen uns darauf, dass die Grosse bis zum ersten Halt vorne sitzt und in dieser Zeit ihre Playlist läuft. Die Mittlere ist für den Rest der Fahrt auf dem Beifahrersitz und der Kleine auf der Rückfahrt. Er darf ausserdem den ersten Zwischenstopp auswählen. Den zweiten Halt bestimmen wir dann gemeinsam unterwegs.


Tipp 2: Richte das Auto komfortabel ein
Die Mittlere und der Kleine sind begeistert, als ich ihnen mitteile, sie dürften ihre Kopfkissen und Decken ins Auto mitnehmen. Die Grosse bevorzugt für Reisen ihr Nackenkissen. Es dauert eine Weile, bis alle bequem eingerichtet sind, aber dann kann es losgehen. Das nächste Komfort-Thema: Temperatur und Belüftung. Die Kinder wollen mit offenem Dach fahren, solange wir noch nicht auf der Autobahn sind. Die Sprachassistentin Mercedes gehorcht sofort, als sie die Anweisung «Hey Mercedes, öffne das Schiebedach» hört. Daraufhin erteilen die Kinder Mercedes alle möglichen Befehle. Zum Glück hört die aber nur auf Personen, die vorne sitzen.

Tipp 3: Sorge für Bordunterhaltung

Natürlich haben alle drei ihr Handy respektive das Tablet dabei. Inklusive Kopfhörer. Doch dieses Mal sind die eigenen Geräte sekundär, denn das Auto bietet seinerseits Unterhaltung. So spielt das Kind auf dem Beifahrersitz abwechselnd Sudoku oder Memory auf dem eigenen Bildschirm. Auch Witze kann Mercedes erzählen. Diese sind zwar nur mässig lustig, aber allein die Tatsache, dass ein Auto Witze erzählt, findet der Nachwuchs super. Ausserdem gibt Mercedes auf Wunsch Auskunft über Sehenswürdigkeiten, an denen wir vorbeifahren, etwa über das Schloss Sargans. Als die Stimmung kippt, checke ich die Entspannungsprogramme. Meine Wahl fällt aufs Waldprogramm. Auf den beiden grossen Bildschirmen erscheinen Bäume, die Bordbeleuchtung wechselt auf grün und Vogelgezwitscher erklingt aus der Surround-Sound-Anlage. Die Grosse setzt derweil lieber ihre Kopfhörer auf – endlich kehrt Ruhe ein.

 

Tipp 4: Organisiere Verpflegung für unterwegs

Der scheinbar einfachste Tipp. Ich verteile für jeden eine Flasche Wasser in den Getränkehaltern und packe eine Tüte mit Äpfeln, Weinbeeren und Getreideriegeln ein. Doch der Teufel steckt im Detail: Die Grosse hat ihrerseits eine Packung Gummibärchen eingepackt, die ihr der Kleine im Lauf der Reise entwendet. Das Drama ist vorprogrammiert.

Tipp 5: Bereite dich auf Übelkeit vor

Die Mittlere leidet auf Autofahrten an Übelkeit. Heute soll es anders sein: Sie fährt zum ersten Mal in einem Auto mit Anti-Übelkeitsprogramm. Allerdings kann sie es erst einstellen, als sie auf dem Beifahrersitz Platz genommen hat. Die Bordbeleuchtung – ein langes Lichtband im Wageninnern – verändert sich. Wellenweise läuft blaues und weisses Licht vorbei, dazu ändert sich die Position ihres Sitzes. Und sie erhält Tipps, was sie selbst tun kann, um der Übelkeit vorzubeugen. Beispielsweise die Sitzgurte straff anziehen. Erstaunt stellt sie am Ende der Reise fest: «Mir ging’s noch nie so gut auf einer Autofahrt.»

 

Tipp 6: Plane spannende Zwischenstopps ein

Der Vorteil am Unterwegssein im Auto: Man kann überall dort Pausen einlegen, wo es einem gefällt. Ausserdem lassen sich lange Autofahrten durch Stopps an tollen Orten in kinderfreundliche Etappen aufteilen. Der Kleine wollte schon lange mal wieder das Heididorf in Maienfeld besuchen. So stoppen wir nach eineinviertel Stunden zum ersten Mal für eine Pipi-, Spass- und Znünipause. Das Museumsdorf ist einen kurzen Marsch vom Parkplatz entfernt, sodass wir ausserdem zu etwas Bewegung kommen. Bevor wir weiterfahren, machen wir aus, dass wir im Restaurant Rofflaschlucht kurz vor dem San Bernardino zu Mittag essen und von dort direkt nach San Nazzaro am Lago Maggiore durchfahren.

Tipp 7: Fahre in der Nacht

Dieser Tipp stimmte mich skeptisch. Bei Dunkelheit überfällt mich im Auto immer eine bleierne Müdigkeit. Klar ist aber: Mit Kindern sind Autofahrten am entspanntesten, wenn sie schlafen. Also fahre ich am Sonntagabend erst um 20.30 Uhr zurück. Ich entscheide mich für die weniger kurvige Gotthardroute. Die Mittlere und der Kleine stecken bereits in ihren Pyjamas, die Zähne sind geputzt. Auf der Autobahn stelle ich die Fahrassistenz ein und nehme den Fuss vom Gaspedal. Das Auto passt die Geschwindigkeit automatisch dem Verkehr an, auch die Spur hält der Kombi fast allein. Per Sprachbefehl starte ich das Entspannungsprogramm «Meer» und geniesse es: wie der Rücksitz mich knetet, das Wellenrauschen und das blaue Licht, das mich wachhält, als ich im Gotthardstau stecke. Anders als sonst gähne ich unterwegs kein einziges Mal – erst als ich drei Stunden und zehn Minuten später in die heimische Garageneinfahrt einbiege, macht sich die Müdigkeit langsam bemerkbar.

 

Mein Fazit

Die Tipps eins bis sechs haben sich bewährt. Vom Anti-Übelkeitsprogramm, den Massagen und der Sprachassistentin, die mir unterwegs ein ankommendes SMS vorlas und dieses auch beantwortete, sind wir begeistert. Trotzdem ist es auf der Hinfahrt innerfamiliär nicht ganz so entspannt zu und her gegangen, wie ich mir das gewünscht hätte. Die Rückfahrt hingegen verlief wie am Schnürchen. Somit ist Tipp sieben für mich mit Abstand der beste. Und dank der speziellen Features von Mercedes-Benz war das Nachtfahren für mich nicht nur problemlos machbar, sondern sogar ein echtes Vergnügen. 

Probieren Sie es selbst aus

Das neue E-Klasse T-Modell von Mercedes-Benz bietet ganz schön viel – und lässt sich nach Ihren Wünschen personalisieren.

Probieren Sie es selbst aus

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