Zehn Fussballfelder aus Schnee und Eis

Damit beim alljährlichen Winterfahrtraining von Mercedes-Benz jede Menge Action und Spass möglich wird, braucht es eine professionelle Vorbereitung. Pistenchef Renzo Coretti ist dafür so manchen Tag unterwegs – und bisweilen auch die ganze Nacht.

25. Januar 2021

Während der Rest des Tales noch im Dunkeln schlummert, steigt Renzo Coretti in sein Pistenfahrzeug und startet den 500 PS starken Motor. Die Fahrbahn vor ihm ist dank der Scheinwerfer seines Zehn-Tonnen-Gefährts taghell erleuchtet. Corettis Arbeitsplatz misst 600 mal 120 Meter und liegt 1800 Meter über Meer im bündnerischen Samedan. Seine Aufgabe während den nächsten Wochen: Aus einem Schneefeld neben dem hiesigen Flugplatz eine Piste zu bauen, auf der das alljährliche Winterfahrtraining von Mercedes-Benz stattfinden wird.

Einen Stern unterm Sitz
Seit acht Jahren ist Coretti, der im Sommer ein Forstunternehmen führt, hier der Pistenchef. «Wenn ich einen Motor unter meinem Sitz habe, bin ich glücklich», sagt er. Da macht es ihm auch nichts aus, dass er die meiste Zeit ganz allein auf der Piste unterwegs ist. «Hier drin ist es schön warm und ich bin mein eigener Chef», schmunzelt Coretti. Der erwähnte Motor stammt in diesem Fall übrigens von Mercedes-Benz und hat den Pistenchef noch nie im Stich gelassen.
 

Erfahrung und Metermass statt GPS
Während zwei Wochen formt und planiert Coretti die Piste, auf der schon bald Kundinnen und Kunden die neuesten Modelle von Mercedes-Benz auf weisser Fahrbahn und unter Anleitung von erfahrenen Instruktoren testen können – und ihr Fahrvermögen dazu. «Die Schneeschicht muss zwischen 30 und 40 Zentimetern dick sein», erklärt der Fachmann. In anderen Pistenfahrzeugen kommen GPS und Software zum Einsatz, Coretti hingegen verlässt sich auf seine Erfahrung und seine ruhige Hand am Joystick, mit dem er die Schaufel vor seinem Fahrzeug dirigiert. «Mit dem guten alten Metermass kontrolliere ich regelmässig, ob die Schneeschicht die richtige Dicke hat.»

Eine Woche lang «Wasser marsch!»
In einer zweiten Phase wird die gesamte Piste eine Woche lang bewässert. Dadurch bildet sich eine Eisschicht, die schliesslich nochmals mit zehn Zentimeter Schnee bedeckt wird. «Zu guter Letzt wird die Oberfläche gefräst, wie man das auch von Skipisten kennt, wenn sie frisch präpariert sind», erklärt Coretti. Danach ist alles bereit für die Gäste. Diese kommen übrigens nicht nur aus dem Unterland. «Wir haben jedes Jahr einen Tag für die einheimische Bevölkerung, was sehr gut ankommt», erzählt der Pistenchef.

Über Nacht alles wieder auf Vordermann
Mit dem Start der Winterfahrtrainings ist für Renzo Coretti die Arbeit nicht getan – im Gegenteil. Wenn die Teilnehmenden jeweils abends ihre letzten Runden gedreht haben, steigt der Pistenchef wieder in sein Fahrzeug und präpariert den Untergrund für die nächste Gruppe. «Wenn es gut läuft, bin ich in zweieinhalb Stunden durch», erzählt er. Wenn es schneit, kann das Präparieren der Piste aber auch die ganze Nacht dauern. Gut kann sich Coretti in der geheizten Fahrerkabine dann jeweils auf seine 500 PS von Mercedes-Benz verlassen.

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Zehn Fussballfelder aus Schnee und Eis

«Wenn ich einen Motor unter meinem Sitz habe, bin ich glücklich», sagt Renzo Coretti.

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Die Schneeschicht muss zwischen 30 und 40 Zentimetern dick sein.

Zehn Fussballfelder aus Schnee und Eis

Der Pistenchef ist die meiste Zeit ganz allein unterwegs.

Zehn Fussballfelder aus Schnee und Eis

Alles bereit für die Teilnehmenden der Winter Experience.

Zehn Fussballfelder aus Schnee und Eis

Renzo Coretti kann sich auf seine 500 PS von Mercedes-Benz verlassen.