Mit dem Plug-in-Hybrid GLE 350 de 4MATIC auf der Suche nach dem ultimativen Energielieferanten für den Winter. Oder, was Engadiner Nusstorte und Rekuperation gemeinsam haben.
19. Januar 2024
Sie ist die wohl bekannteste Spezialität Graubündens: die Engadiner Nusstorte. Ihr Herzstück, das süsse Walnuss-Karamell, gilt gerade an kalten Wintertagen als echter Energie-Booster. Damit passt die Bündner Delikatesse perfekt zum winterlichen Sonntagsbrunch. Und zum aktuellen Wetter. Nächtlicher Schneefall hat die Gegend um Davos in eine märchenhafte Schneelandschaft verwandelt.
Die Recherche ergibt: Zwischen uns und einer der besten Nusstorten des Engadins, die man in Madulain kriegt, liegen aktuell zwar nur rund 50 Kilometer. Aber auch der 2383 Meter hohe Flüelapass. Unser Thermometer verkündet Minustemperaturen, die Fahrbahn ist im oberen Teil des Passes bereits mit Schnee und Eis bedeckt. Die Batterie unseres Plug-in-Hybrid GLE 350 de ist zwar vollgeladen, laut Bordcomputer liegen 87 Kilometer E-Reichweite vor uns. Aber bei diesen Bedingungen dürfte eine rein elektrische Fahrt für die Nusstorten-Expedition wohl Utopie bleiben. Oder doch nicht? Challenge accepted!
Höhenmeter fressen Energie
Die ersten 13 Kilometer klettern steil bergauf. 823 Höhenmeter müssen wir bis zur Flüela-Passhöhe bewältigen. Das zehrt an den Kräften des Akkus, zumal wir bei der Reise nicht auf Komfort verzichten wollen. Ein knurrender Magen ist schliesslich Strafe – und Motivation – genug. Die Klimaanlage bleibt also auf 21 Grad eingestellt und arbeitet hart, um den Innenraum bei –3 Grad Aussentemperatur warmzuhalten.
Bis zum Tschuggen-Restaurant ist die Fahrbahn sichtbar – das Werk eines Räumfahrzeugs. Dann bedeckt vermehrt der glitzernd-weisse Winterflaum den Untergrund, die Regelsysteme und besonders der Allradantrieb im GLE werden gefordert. Letzterer bleibt beim Plug-in-Hybrid-System von Mercedes-Benz auch im elektrischen Fahrmodus uneingeschränkt erhalten, da die E-Maschine vor dem Getriebe verbaut wird und damit den gesamten Antriebsstrang in Bewegung setzt. Doch die Kletterpartie auf rutschigem Untergrund fordert Tribut: Auf der Passhöhe ist der Akku schon zur Hälfte leer, die E-Reichweite auf gut 40 Kilometer gesunken.